Wespenarten

Wespenarten

In Deutschland leben 16 verschiedene Wespenarten. Darunter fallen auch die besonders geschützten Hummeln, Hornissen und Wildbienen.
Wespen sind äußerst nützliche Lebewesen, die einen wichtigen Beitrag in unserem Ökosystem leisten. Wespen fressen Mücken, Fliegen, Spinnen, Läuse und andere Kleintiere und beseitigen Kadaver und dienen anderen Tieren wiederum als Nahrungsquelle. Zudem bestäuben Wespen wie die Bienen Pflanzen und spielen aus diesen Gründen eine wichtige Rolle im Ökosystem.

WespeWespen sind generell Fleischfresser, nur erwachsene Wespen benötigen zusätzlich Kohlenhydrate, welche meist über den Nektar von Blüten aufgenommen werden. Aber auch durch Obst wie Pflaumen oder Trauben und auch über Süßigkeiten, die auf dem Kaffeetisch stehen. Das ist der Grund, weshalb die meisten Menschen eine Abneigung gegenüber den Wespen besitzen.
Lästig werden den Menschen aber meist nur 2 Wespenarten, die „Gemeine Wespe“ und die „Deutsche Wespe“.
Diese Arten kommen in Europa am meisten vor.

Nestbau

WabenDie Wespenkönigin, welche den Winter an einem geschützten Ort verbracht hat, beginnt im Frühjahr mit dem Nestbau, in welchem sie anschließend ihre Eier ablegt. Das Nest wird vorzugsweise an geschützten Orten oder in Erdlöchern gebaut. Aber auch im Dachboden oder in Rolladenkästen kann der Nestbau erfolgen.
Der Wespenstaat entsteht bis zum Sommer und erst im Herbst bei fallenden Temperaturen stirbt der Staat allmählich aus. Nur die Jungköniginnen ziehen lebend aus dem Staat, um sich einen Unterschlupf für den Winter zu suchen. Im anschließenden Frühjahr beginnen diese mit dem Aufbau eines eigenen Staates. Das alte Nest wird in der Regel nicht neu besiedelt. Ein Wespenstaat besteht somit immer über eine Vegetationslänge.

Wespen sind nützlich und daher ist das Beseitigen und Töten laut Bundesnaturschutzgesetz nur in dringenden Ausnahmen gerechtfertigt. Die 3 Arten Hummeln, Hornissen und Wildbienen sind laut Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt und das Umsiedeln und Töten muss von der Bundesnaturschutzbehörde genehmigt werden.